Ich bin Atemtherapeut in Hamburg und arbeite mit dem Erfahrbaren Atem nach Prof. Ilse Middendorf. Mein Weg begann im Jahr 2000 auf einer mehrtägigen Seminarreise – eine Erfahrung, die für mich vieles verändert hat. Schon nach wenigen Tagen habe ich spüren können, wie befreiend diese Art der Arbeit mit dem Atem sein kann: mehr Wohlbefinden, Leichtigkeit, Klarheit und Freude. Das war für mich der Anlass, zunächst als Teilnehmer in Atemgruppen weiterzugehen – und später selbst den Weg in die Ausbildung einzuschlagen.
Nach meinen eigenen Erfahrungen in der Gruppenarbeit begann ich 2009 die Ausbildung zum Atemtherapeuten am Ateminstitut Hamburg bei Brigitte Wellner-Pricelius und habe sie 2014 erfolgreich abgeschlossen. Seitdem bin ich in der Atemtherapie des Erfahrbaren Atems fest verankert und leite Gruppen an.  Seit 2015 bin ich außerdem Mitglied der BEAM – der Berufsvereinigung der Atemtherapeutinnen/-pädagoginnen des Erfahrbaren Atems nach Prof. Ilse Middendorf e. V. 
Im Erfahrbaren Atem steht nicht das „richtig machen“ im Vordergrund, sondern das bewusste Zulassen: den Atem kommen lassen, ihn gehen lassen und die Atemruhe wahrnehmen. Daraus kann sich Sammlung entwickeln – und mit der Zeit eine wache, nicht bewertende Aufmerksamkeit für das, was sich im eigenen Erleben zeigt.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, können wir gemeinsam schauen, welches Format für Sie passt: Gruppe, Vortrag oder Einzelstunde auf Nachfrage.
Neben meiner Arbeit als Atemtherapeut bringe ich eine langjährige Berufserfahrung aus dem technischen Gesundheitsschutz mit. Als Ingenieur und Managementbeauftragter für Arbeitssicherheit, Umwelt und Qualität war ich über viele Jahre in verantwortungsvollen Rollen tätig – zunächst im technischen Gesundheitsschutz eines Universitätsklinikums, später für eine größere Stadt in Schleswig-Holstein.  Die regelmäßige Zusammenarbeit mit Ärztinnen/Ärzten und Betriebsärzten hat meinen Blick auf Gesundheit geprägt: auf die Bedingungen, die Menschen stärken, auf Prävention und auf das Zusammenspiel von Körper, Umfeld und Alltag. Diese Erfahrungen fließen heute in meine Arbeit ein – als ruhige, strukturierte und zugleich zugewandte Begleitung im Erfahrbaren Atem.