Wir kennen den unbewussten Atem, der uns am Leben hält. Und wir kennen das bewusste Atmen, das wir willentlich lenken können. Der Erfahrbare Atem ist ein anderer Weg: Wir halten inne. Wir sammeln uns. Wir lassen den Atem kommen, wir lassen ihn gehen – und wir warten, bis er von selbst wiederkommt. So wird Atem nicht zur Technik, sondern zum Erleben: Einatem, Ausatem und die Atemruhe dazwischen.
Atemtherapie in der Atemlehre des bewusst zugelassenen Atems schult das Bewusstsein für den eigenen Körper. Wahrnehmung wird weiter, feiner, ganzheitlicher. Nicht, weil etwas „gemacht“ werden muss, sondern weil wir uns dem Atemgeschehen zuwenden und dem Körper erlauben, sich mitzuteilen.
In der Praxis bedeutet das: Über achtsame Bewegung, die vom Atem begleitet wird, entsteht ein direkter Zugang zu dem, was im Inneren geschieht – Spannung und Weite, Schwere und Leichtigkeit, Ruhe und Unruhe. Je nach Anliegen können auch angeleitete Bewegungsfolgen, Stimmarbeit oder taktile Impulse (Berührung) Teil der Begleitung sein. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach den vorhandenen Kräften und Potenzialen. Das geschieht über Sammlung und Hinwendung – ruhig, wach und nicht bewertend.
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Atemtherapie ist kein „Schnellrezept“. Sie ist ein Weg, der sich vertieft, wenn wir uns ihm zuwenden. Viele Menschen erleben dabei im Verlauf unterstützende Impulse – für Körper, Seele und Geist.
- Im Sinne einer Aktivierung körpereigener Regulationsprozesse
- Begleitend, nicht ersetzend.
- als erlebte körperliche Reaktion
– nicht als Druck, sondern als neue innere Ordnung
Wenn Sie neugierig sind, Ihren Atem nicht zu „trainieren“, sondern zu erleben; wenn Sie mehr Ruhe, Klarheit und Verbindung zum Körper suchen; oder wenn Sie einen Weg suchen, der nicht über Leistung funktioniert – dann kann der Erfahrbare Atem eine passende Begleitung sein.
Je nach Stunde arbeiten wir im Sitzen, im Stand oder in gehender Bewegung. Sie sind dabei aktiv, aber ohne „machen zu müssen“: In angeleiteten Bewegungsabläufen wird der Atem angeregt, und die innere Atembewegung wird wahrnehmbar. Viele Übungen lassen sich später ohne großen Aufwand zu Hause wiederholen und vertiefen.
In Gruppen steht das Entdecken, Ausprobieren und Erleben im Vordergrund. Die Gruppe kann dabei eine eigene tragende Kraft entwickeln – und zugleich bleibt jede Person bei sich. Es gibt kein Muss, nur Angebote zur Erfahrung.
In der Einzelarbeit richten wir den Fokus gezielt auf Ihr Atem- und Körperbild. Sie liegen bekleidet auf der Liege; über achtsame Berührung wird die Wahrnehmung geschult. So kann Sammlung leichter entstehen, und Sie können sich dem Atemgeschehen überlassen
Nein. Im Erfahrbaren Atem geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um das Zulassen und Wahrnehmen.
Beides kann sinnvoll sein: Gruppe als tragender Übungsraum, Einzelarbeit als gezielte Begleitung.
Wir kommen an, sammeln uns und beginnen mit einfachen, vom Atem begleiteten Wahrnehmungs- oder Bewegungsimpulsen – im Sitzen oder im Stand.
Wir kommen an, sammeln uns und beginnen mit einfachen, vom Atem begleiteten Wahrnehmungs- oder Bewegungsimpulsen – im Sitzen oder im Stand.
In Hamburg Altone, für Einzeltherapien und Atemcoaching komme ich z Ihnen.